Jedem Po sein Klo

Aaron, Jana, Lena und Lilli sind JugendbotschafterInnen der Caritas. Ihnen ist es wichtig, sich für Kinder- und Jugendliche weltweit einzusetzen, die nicht dieselben Möglichkeiten haben wie sie. Mit dem Projekt „Jedem Po sein Klo!“  wollen sie durch den Verkauf von Selbstgebasteltem und freiwilligen Spenden Toiletten für eine Schule im Süden Äthiopiens zu finanzieren und gleichzeitig darauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist zu Toiletten zu haben.

Die Jugendbotschafter brauchen unbedingt 100 Fans, damit sie mit dem Kloprojekt in die Finanzierungsphase kommen bei der Crowdfundingplattform.

  1. Auf den Link klicken https://mit.einander.at/jedemposeinklo
  2. Kostenlos anmelden und registrieren
  3. Beim Projekt auf FAN WERDEN klicken

"Für uns ist ein Leben ohne Toiletten unvorstellbar, Fakt ist aber, dass ein Drittel der Weltbevölkerung keinen Zugang zu ordentlichen Toiletten hat“, berichtet Jugendbotschafterin Hanna. „Dass dies zur Folge hat, dass mehr Kinder an Durchfall sterben als an Aids/HIV, Tuberkulose und Masern zusammen, hat mich völlig schockiert und mir erst die Augen geöffnet.“

Auch Aaaron ist wachgerüttelt: "Viele Menschen wissen nicht, dass es nicht nur unangenehm ist, keine Toilette zu haben, sondern durch die mangelnde Hygiene auch zu Krankheiten führen kann. Eine Toilette ist also nicht nur Luxus, sondern rettet auch Leben."

Den JugendbotschafterInnen ist wichtig, dass über dieses Problem offen gesprochen wird. Es soll auch die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft wachrütteln. Es darf nicht weiterhin verdrängt werden, dass das Toilettenproblem für große Teile der Menschheit nicht gelöst ist!

KLObal gesehen

Jeder 7. Mensch auf der Welt verrichtet sein Geschäft nicht auf einer Toilette. In jedem Gramm Stuhl stecken Millionen Bakterien und Viren, die in Felder und Flüsse und weiter in den Boden und ins Trinkwasser sickern. Die Folgen sind katastrophal. Typhus, Hepatitis und Cholera werden auf diese Weise übertragen.

Speziell Kinder übertragen die Bakterien mit ihren Fingern auf Nahrung und Trinkwasser. Besonders Mädchen und Frauen sind zudem der Gefahr von gewaltsamen Übergriffen und Vergewaltigungen ausgesetzt.