Eine Sonne für hundert Kinder

100 Kinder mitverschiedensten Beeinträchtigungen sorgen für ordentlichen Wirbel in "Emils Kleiner Sonne". Das Förderzentrum ist nicht nur ein Lichtblick für die Kinder mit Beeinträchtigung. Ein bunt gefächertes Therapieangebot eröffnet neue Lebensperspektiven. Zudem erleben die Kinder, dass sie rundherum akzeptiert und wertvoll sind.

Es ist faszinierend, wie sehr sie es genießen, mit dem Rollstuhl im neuen Gebäude frei "flitzen" zu können. Die Therapieräume und Werkstätten eröffnen den Kinden nicht nur neue Entfaltungs- und Fördermöglichkeiten, sondern auch der Spassfaktor kommt dabei nicht zu kurz.

Für die Eltern ist das Tageszentrum wie ein Strohhalm - sie haben gemerkt, dass da jemand ist, der ihnen und ihren Kindern Hoffnung gibt. Unsere Vision ist, Standards in der Förderung der Kinder, wie sie in Österreich üblich sind, einzuführen. Wir wollen erreichen, dass Menschen mit Beeinträchtigung in die Gesellschaft gut integriert und nicht als "Strafe Gottes" gesehen werden. Im Endausbau werden fast 300 Kinder und Jugendliche in den Projekten betreut. Heuer soll eine Bäckerei eingerichtet werden, in der integrative Arbeitsplätze sowie Jobs für langzeitarbeitslose Jugendliche entstehen.

Durch Veranstaltungen im Zentrum wird auch die lokale Bevölkerung mit eingebunden. Gyumri wird so zum Ort der Begegnung und Integration.

Kinder mit Behinderung sonnige Zeiten schenken

Armenien

Armenien ist ein Binnenstaat im Kaukasus und ein sehr ausgeprägtes Gebirgsland. Die armenische Regierung hat die UN-Konvention zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung ratifiziert. Jedoch fehlen dem Staat die Möglichkeiten, Inklusionsziele umzusetzen. Familien, in denen Menschen mit Behinderung leben, geraten in soziale Isolation und Armut. Das Projekt der Caritas schafft gesellschaftliche Veränderung und fördert die Ziele der UN-Konvention.